Politischer Aschermittwoch der SPD im Forum in Ludwigsburg

Politischer Aschermittwoch der SPD im Forum in Ludwigsburg mit Martin Schulz, früherer Präsident des Europäischen Parlaments und ehemaliger SPD-Vorsitzender und Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europaparlaments. Nach der dynamischen Begrüßungsrede unseres neuen Generalsekretärs Sascha Binder (Wir werden uns zum Thema "gebührenfreie Kitas" von Ministerpräsident Kretschmann nicht stoppen lassen!) stimmte der Landesvorsitzende Andreas Stoch die ca. 600 Teilnehmer in einer feurigen Rede zur aktuelle Situation der SPD und den Zielen auf den Politischen Aschermittwoch ein.


Der Aschermittwoch schließt die närrischen Tage ab, dann ist der Spuk vorbei - in der Politik ist das heute anders: Der rechte Spuk muss beendet werden!! - war eine dringende Forderung an die alten und neu zu wählenden SPD -Genossinnen und Genossen.


Wir müssen Vieles tun, um das Leben der Menschen leichter zu machen. Bei der Bankenkrise waren die Banken ganz klar systemrelevant und wurden von der Bundesregierung unterstützt - wie systemrelevant sind uns unsere Kinder? Mobilität muss eine zentrale Möglichkeit für alle Menschen sein, leistbar und zuverlässig - dies sind nur einige Aussagen aus der gehaltvollen Rede. Evelyne Gebhardt sprach vom "Projekt Europa" als das schönste und Beste, was in der Geschichte bisher war und ist die Zukunft! Wir sind jedoch noch weit vom Ziel entfernt.


Martin Schulz sprach von der diesjährigen Europawahl als Schicksalswahl ."Für den Sieg des Bösen reiche es schon aus, dass die Guten nichts tun" - mahnte er eindringlich im Hinblick auf die Untätigkeit der Kanzlerin in Bezug auf die Europäische Vereinigung und auf die Methoden der AFD, die auf das Bauchgefühl der Menschen zielt. Die SPD ist das Bollwerk gegen RECHTS. Er forderte die Vereinigung Europas gegen die Trumps unserer Zeit, ein vereintes Europa ist längst überfällig.  Im Hinblick auf die zunehmenden Diktaturen und Kriege mahnte er mit den Worten Willi Brandts "Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts."

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