Situation am Hirschplatz Schließung „Nah und Gut“ "Ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen"

Am Montag, den 6.10.19 präsentierte BM Renftle zum von der SPD beantragten Tagesordnungspunkt "Brandbrief" den Geschäftsführer von Staufer nah und gut Herrn Füchtner. Er erklärte den Bezirksbeiräten/Innen und zahlreichen Zuhörer/Innen die Einkaufsentwicklung in Faurndau, die zur Endgültigen Schließung des Nah und Gut zum 31.12.2019 führten. "Diese Entwicklung ist für uns ja eigentlich nichts neues" so Bezirksbeirätin Thea Stephan. Schon am 12.7.2016 wurde bei einem Treffen mit den Handel- u. Gewerbetreibenden diese Entwicklung von Herrn Füchtner prophezeit. Seither ist nicht wirklich etwas geschehen. Ein neues Verkehrskonzept des Stadtbauamts wurde von den Anliegern des Hirschplatzes nicht akzeptiert. Dass nun erst im Sept./Okt. 2019 ein neues Gutachten angefragt wurde ist für unsere Fraktion in keiner Weise befriedigend. "Außerdem " so mahnte Bezirksbeirat Herbert Schweikardt BM Renftle an, „dass die Anfrage zur gesamten Stadtteilentwicklung überhaupt nicht zur Sprache kam, zeigt schon eine gewisse Arroganz der Stadtverwaltung gegenüber den Belangen der Bewohner des Stadtbezirks Faurndau."

Aus diesem Grund werden wir für den Haushalt 2020 einen Antrag stellen, mit dem die Stadtverwaltung beauftragt wird, die Ergebnisse der Quartiersentwicklung des Stadtbezirks Faurndau aus dem Jahr 2016 auf ihre bisherige Umsetzung zu überprüfen und zur Umsetzung ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung zu erstellen.

Thea Stephan SPD Bezirksbeirätin und Herbert Schweikardt

SPD OV Faurndau - Vorsitzender und Bezirksbeirat

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