Faurndauer SPD schreibt einen „Brandbrief“ an OB Till

Die Faurndauer Sozialdemokraten haben sich mit einem sog. „Brandbrief“ an den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till gewandt. Anlass für dieses dringende Schreiben ist die dramatische Verschlechterung der Nahversorgung in Faurndau. Nachdem das „Papierhaus am Brunnen“ schließen wird, wurde jetzt auch bekannt, dass der Einkaufsmarkt „Nah und Gut“ in Kürze seine Tore schließt. Für die SPD Bezirksbeiräte ist diese Situation höchst bedrohlich, weil nunmehr am Hirschplatz nur noch wenige Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe vorhanden sind. „Der Hirschplatz verkommt zum bloßen Parkplatz“, so die Feststellung von SPD Beirat Herbert Schweikardt, „und die Menschen müssen sich auf weiten Wegen um die Nahversorgung kümmern“.

Mit einem „Brandbrief“ wollen die Sozialdemokraten auf diesen untragbaren Zustand aufmerksam machen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Außerdem wollen sie in der nächsten Sitzung des Bezirksbeirats grundsätzlich nachfragen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine drohende Abwärtsspirale am Hirschplatz zu verhindern. Dazu gehört auch die Frage nach dem Ortsbild am Rande des Hirschplatzes, das durch eine private Bauruine stark verunstaltet ist. Für die SPD hätte der Hirschplatz in der Zukunft ein gutes Entwicklungspotential, wenn man die zentrale Ortslage mit einem mutigen Verkehrskonzept beruhigen und die Chance, Teil einer Flusslandschaft zu sein, besser nutzen würde. Außerdem will man engagiert und mutig über neue Formen im Einzelhandel nachdenken und auch mit der Bürgerschaft in einen kreativen Dialog treten.

 

Herbert Schweikardt / SPD Ortsvereinsvorsitzender

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