Dank an alle Aki-Akteure

Gute Jugendarbeit, gemeinsames Engagement von Fach- und Ehrenamt, dazu große Portionen Herz und Verstand schaffen "Glück, Jubel und Dankbarkeit". So zu lesen am 10.6. in der NWZ zum gelungenen Sanitärbau des "AKI".

Was gute Jugendarbeit über Jahre ausmacht sehen wir in Ursenwang auf dem Aki in Reinkultur: Zusammenhalt, Engagement, Förderung der sozialen- und Alltagskompetenzen und derartige Erfolge, wie die Erstellung eines Sanitärbaus, die es zu feiern gilt. Die Jugendlichen ernten ihre Früchte, die sie gesät haben. Was Kinder und Jugendliche dort erleben, stellt sie auf festen Boden, stabilisiert sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden in vielen Kompetenzen. Lothar Ober, seit 1989 Leiter des AKI – wie viele Stunden hat er für die AKI-Kinder über seine Arbeitszeit hinaus gearbeitet und gelebt? Das ist Jugendarbeit par excellence. Aus diesen Kindern werden in der Regel verantwortungsvolle Erwachsene, die sich dann wieder für die "Jungen" engagieren.

Wir als SPD erkämpften  2019 als Unterstützung für den AKI-Leiter eine weitere Stelle und eine Praktikantenstelle. Aufgrund des großen Bedarfs auch in anderen Ortsteilen wurde diese Stelle für den Aki auf die Urlaubs- und Krankheitsvertretung von Lothar Ober gekürzt. Wir stellten auch den Antrag eines Jugendreferates an der Stadt, um flächendeckend die Jugendarbeit auszubauen. Mehrheitlich vom GR abgelehnt, hat uns dann auch noch die Referatsleitung Kinder und Jugend verlassen, die Stellen nachzubesetzen ist derzeit nicht nur wegen des leergefegten Arbeitsmarktes schwierig.
Nachhaltige Jugendarbeit  braucht einen anderen Stellenwert. Unsere Jugend in den komplexer werdenden Anforderungen an Familienleben, an beruflicher Ausbildung und Bildung braucht gute familiäre und außerfamiliäre Begleitung und einen Ausbau der Jugendsozialarbeit in allen Stadtbezirken.

Nebenbei: Auch am Freihofgymnasium konnten die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Pausenplätze mitplanen. Die Stadtverwaltung erstellte einen 3 Jahresplan für die Umsetzung. Wir plädierten für eine Straffung der Baupläne, damit die Jugendlichen, die mitgeplant haben auch ihre Früchte ernten und erleben können. Fehlende Ressourcen bei der Stadtplanung? Auch hier unbesetzbare Stellen? Woran mag das wohl liegen?
Achten wir jetzt aktuell darauf, dass die Kinder- und Jugendarbeit als Teil der Bildungslandschaft in der Stadt nicht der Corona-Krise zum Opfer fällt, sondern weiter ausgebaut werden kann.

Ihre SPD-Fraktion:

Armin Roos, Hilde Huber,

Dr. Michael Grebner, Heidrun Schellong,  

Christine Schlenker, Hue Tran

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