Neujahrsempfang 2020

Rund 200 Gäste waren der Einladung der SPD-Ortsvereine Göppingen und Faurndau gefolgt, die am Freitag gemeinsam mit der SPD-Gemeinderatsfraktion im Alten Farrenstall Faurndau ihren Neujahrsempfang veranstaltet haben.

Zusammen mit zahlreichen Gästen wollten die Organisatoren des Empfanges, die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hilde Huber und Herbert Schweikardt sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD Gemeinderatsfraktion, Armin Roos, einen Blick auf die kommenden politischen Herausforderungen werfen.

Die Göppinger SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hilde Huber begrüßte die Gäste und betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit sich bewusst positive Gegenpole zu den überflutenden Negativnachrichten und Fake News zu setzen um eine gute Grundstimmung zu bewahren, mit der konstruktives Leben besser gelingt. Auch betonte sie die Leistungen der SPD, die Umsetzung von 60 % der in der Koalitionsvereinbarung gesetzten Ziele innerhalb der ersten 15 Monate und weitere Verbesserungen in den vergangenen Monaten, wie Erhöhung wie z.B. die Erhöhung des Kindergeldes und des Wohngeldes.

Der SPD Gemeinderatsvorsitzende Armin Roos hob die Leistungen der Fraktion hervor und sprach davon, dass auch im Jahr 2020 wieder viele Vor-Ort-Termine und öffentliche Veranstaltungen stattfinden werden. Das direkte Gespräch mit den Menschen sei von allergrößter Bedeutung, nur in diesen erfahre man, wo den Menschen der Schuh drückt.

Anschließend eröffnete der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) in seiner Rede spannende Perspektiven zum Strukturwandel der Industrie und betonte: „Göppingen war und ist Industriestandort. Jetzt sind wir mit einer aktiven Strukturpolitik in Region und Landkreis gefordert, damit der Wandel für die industrielle Zukunft gelingen kann.“

Auch zur aktuellen Diskussion um die Hochschule in Göppingen nahm Hofelich Stellung und zeigte sich überzeugt, dass der Standort nicht nur eigenständige Fachbereiche mit Dekanat in unserer Stadt halten kann, sondern auch „zu einem Zentrum der betrieblichen Weiterbildung werden kann, zu dem Hochschule, berufliche Schulen und Weiterbildungsträger beitragen.“ Darin liege eine „große Chance für die Zukunft“, schließlich sei Technologie und Qualifikation die Schlüsselfrage für die industrielle Zukunft im Filstal, strich der frühere IBM-Direktor Peter Hofelich heraus.

In der Anziehungskraft machte Hofelich indes eine Herausforderung für die Hohenstaufenstadt aus, denn diese müsse beim städtischen Ambiente für junge Gründer und Beschäftigte noch attraktiver werden. In diesem Zusammenhang lobte Hofelich ausdrücklich die städtebaulichen Anstrengungen der Stadt und mahnte weitere Schritte an. „Dabei werde ich die Stadt im Rahmen meiner landespolitischen Möglichkeiten gerne unterstützen.“ Auf große Zustimmung stieß Hofelichs Forderung, den skizzierten Wandel nicht nur wirtschaftlich und sozial, sondern auch mit einer selbstbewussten Bürgerschaft zu gestalten. „Wir alle müssen den ‚Staatsbürger‘ wieder mehr einfordern !“

 

Ihre SPD-Fraktion:

Armin Roos, Hilde Huber,

Dr. Michael Grebner, Heidrun Schellong,  

Christine Schlenker, Hue Tran

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