Hoffnung für den Hirschplatz

Eine große Hoffnung für die Belebung des Hirschplatzes haben die Faurndauer Sozialdemokraten, nachdem sie in Gruibingen den neu etablierten „Tante -M-Laden“ besichtigt haben.


„Das sind die modernen Ansätze“, so der SPD Vorsitzender Herbert Schweikardt, „die wieder neues Leben auf den toten Hirschplatz bringen könnten“. Er bezieht sich auf ein neuartiges Verkaufskonzept, das mit der Geschäftsidee des
„Tante-M-Ladens“ arbeitet.


Am Beispiel der Gemeinde Gruibingen will die Faurndauer SPD haben, dass die Stadtverwaltung prüft, ob es gelingen kann, im ehemaligen „Nah- und Gut“ am Hirschplatz dieses Modell zu verwirklichen. So könnte eine Nahversorgung über die
ganze Woche hinweg sichergestellt werden, weil das Ladengeschäft von 5 Uhr bis 23 Uhr geöffnet hat.


„Diese Lösung hat eine echte Zukunftsperspektive“, meint auch Bezirksbeirätin Thea Stephan, „weil es einem Investor jetzt gelingen könnte, in der Ortsmitte von Faurndau einen rentablen Lebensmittelladen mit Vollsortiment auf kleiner Fläche wieder zu betreiben“. Die Geschäftsidee des „Tante-M-Laden“ ist zwar relativ neu, sie funktioniert aber bereits in mehreren Verkaufsstellen in Baden-Württemberg.


Offensichtlich klappt es, dass ein großes Warenangebot ohne Verkaufspersonal und über eine große Öffnungszeit verkauft wird.
Die Faurndauer SPD traut es den Bürgerinnen und Bürgern auch zu, dass sie sich in diesem neuen Ladengeschäft künftig selbst bedienen und eigenständig auch bezahlen werden. „Was in Gruibingen, Esslingen oder Ludwigsburg gelingt, das
klappt auch in Faurndau“, so Schweikardt.


Die SPD Bezirksbeiräte werden die Stadtverwaltung mit einem Antrag auffordern, diese Geschäftsidee als eine Lösung für das Ladensterben am Hirschplatz zu prüfen, zumal es sogar finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Ländlicher Raum“ geben würde. Die SPD erwartet eine Stellungnahme in der nächsten Sitzung des Bezirksbeirates.


Herbert Schweikardt für den SPD Ortsverein Faurndau

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