Hilde Huber: „Wir können uns glücklich schätzen, dass die Lebenshilfe so viele Anlaufstationen in der Stadt hat.“

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Göppingen hat seine Juli-Sitzung im Café der Lebenshilfe am Kornhausplatz abgehalten. Die Leiterin des Bildungszentrums der Lebenshilfe Göppingen, Ruth Weber, hat dabei die vielen Anlaufstellen der Lebenshilfe in der Stadt Göppingen herausgestellt: Vom Bildungszentrum in der ehemaligen Waldeckschule über zwei Außenwohngruppen, das „Komm rein“ und Kontaktbüros, die Beratungsstelle der Lebenshilfe, Ambulant Betreutes Wohnen, der Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Heilbronner Straße in Göppingen  bis hin zum Bio-Café am Kornhausplatz. Dieses bietet im Zentrum Göppingens im gastronomischen Bereich attraktive Qualifizierungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Breiten Raum in der Diskussion nahm auch das neue Bundesteilhabegesetz ein.

Mit Hilfe dieses Gesetzes sollen Menschen mit Behinderung freier entscheiden können, wo sie leben wollen und von wem sie welche Leistungen in Anspruch nehmen. Künftig können auch Bewohner eigenständig darüber entscheiden, wofür sie das ihnen zur Verfügung stehende Geld ausgeben. Ruth Weber und die Mitglieder der SPD waren sich einig, dass dieses Gesetz von seiner Intention im Interesse der Menschen mit Behinderung ist.

Die Lebenshilfe sieht jedoch die Gefahr, dass im Umstellungsverfahren sich auch Standards verschlechtern könnten. „Auch mit dem neuen Bundesteilhabegesetz soll die hervorragende Arbeit von bewährten Leistungserbringen zugunsten von Menschen mit Behinderung im bisherigen Umfang weitergeführt werden“, so Ruth Weber und Hilde Huber abschließend.

SPD Ortsverein Göppingen, 01.08.2018

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