Gemeinderatsfraktion Göppingen

Die SPD Gemeinderatsfraktion Göppingen fordert, dass in Zukunft die städtischen Flächen, die an Landwirte verpachtet werden bzw. bereits sind, ohne Glyphosat und Insektengifte bewirtschaftet werden, wie dies in Eislingen schon der Fall ist.

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist ein wichtiges Ziel für die Menschheit, die Anstrengungen für den Erhalt dieser Naturvielfalt müssen deutlich erhöht werden.

Vor dem Hintergrund der inzwischen weit verbreiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den dramatischen Schwund der Tier- und Pflanzen-Artenvielfalt ist es dringend nötig, dass die Kommunen entsprechende Maßnahmen ergreifen, da unter anderem auch der Schwund an Bienenvölkern große Sorgen bereitet.

Die Stadt Göppingen bezahlt zur Unterstützung der ökologisch wertvollen Streuobstwiesen ein „Baumgeld“, zu einem schlüssigen Gesamtkonzept gehört aber auch die Vermeidung des Einsatzes z.B. des Nervengifts Glyphosat sowie anderer schädlicher Stoffe.

Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von Studien und Berichten, die starke Indizien dafür liefern, dass der Wirkstoff Glyphosat nicht nur bedenklich, sondern sogar äußerst gefährlich ist.

Alle bestehenden Pachtverträge müssen dahingehend überprüft werden, ob Auflagen über die Einschränkung der Verwendung von diversen umweltschädlichen Stoffen aufgenommen werden können und die Verwendung z.B. Glyphosat haltiger Herbizide ausgeschlossen werden kann.

Zukünftige Neuverpachtungen dürfen nur noch bei strikter Beachtung dieser Auflagen erfolgen.

Diese Regelungen würden den Naturschutz in bedeutendem Maße unterstützen, dieser wird wichtiger denn je, zumal unsere Wiesen und Felder immer weiter zugebaut werden, und Pflanzen und Tiere dadurch immer weniger Lebensraum für ihre freie Entfaltung finden.

 

SPD-Fraktion:

Armin Roos, Heidrun Schellong

Christine Schlenker, Dr. Michael Grebner,

Hilde Huber, Claudia Rassi,

Thea Stephan, Klaus Wiesenborn

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