SPD in Faurndau - moderne Politik mit selbstbewusster Tradition.

Der SPD-Ortsverein Faurndau hat in Göppingens größtem Stadtbezirk eine große und lange Tradition. Schon seit Beginn der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert hatten sich im Ort Arbeiter und Gesellen zu einer eigenständigen Vereinigung zusammengeschlossen. Der „Arbeitergesangverein Faurndau“ war Ausdruck dieses frühen Selbstbewusstseins. Nachgewiesen ist außerdem auch die frühe Existenz eines Arbeiterbildungsvereins, der die abhängig Beschäftigten mit Büchern und anderen Bildungsangeboten versorgte. Diese Entwicklung war nicht verwunderlich, denn Faurndau hat sich schon sehr früh zu einem Industriestandort entwickelt. Weltfirmen, wie die Papierfabrik Beckh und die Firmen Kleemann und Salamander, beschäftigten damals mehrere Tausend Menschen. Eine SPD-Gründungsurkunde gibt es für Faurndau nicht, aber auf den ersten SPD-Versammlungen- im Kreis Göppingen waren immer Faurndauer Delegierte registriert gewesen. Schon 1945 hat der damalige SPD-Kreisvorsitzende Fritz Leyrer in seinem Heimatort Faurndau den „Sozialdemokratischen Ortsverein Faurndau“ wieder gegründet. Trotz der Eingemeindung Faurndaus in die Stadt Göppingen ist der SPD-Ortsverein bis heute selbständig geblieben. Für die 7500 Einwohner ist der Ortsverein ein verlässlicher politischer Faktor. In allen öffentlichen Organen von Stadt und Landkreis sind SPD-Vertreter aus Faurndau aktiv. Heute hat der Ortsverein Faurndau über 30 aktive Mitglieder und wird von Herbert Schweikardt geleitet. Im Stadtparlament ist der Ortsverein mit drei Mandatsträgern vertreten und im Bezirksbeirat mit drei Personen. Innerhalb des Vereins findet eine rege Auseinandersetzung über alle politisch relevanten Themen statt und die Repräsentanten der SPD sind bei Anlässen des öffentlichen Lebens präsent und für Bürgerinnen und Bürger ansprechbar.